Dorffest 2015

zur Fotogalarie
zur Fotogalarie

Ein schönes Fest ist zu Ende und wir wollen Rückschau halten. Es gab so viele Höhepunkte, dass man gar nicht weiß, wie und wo man beginnen soll. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hatten uns bestärkt, die Show-Höhepunkte auf den Samstag zu beschränken.
Am 3. Juni wurde unser Partyzelt aufgebaut und die letzten Vorbereitungen zu einem fröhlichen Fest abgeschlossen. Leider hatten wir in diesem Jahr wieder mal keine Schausteller, denen unser 480-Seelendorf einfach zu wenige Gäste verspricht. Dafür haben sich aber die Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr und die Mitglieder der Jugendgruppe „Junge-Helene“ am Samstag sehr ins Zeug gelegt und mit einer Hüpfburg, einigen aktiven Feuerlöschübungen, bei denen es Punkte und Preise, ebenso wie beim Torwandschießen, zu gewinnen gab, für Kurzweil und Spaß bei den Kindern gesorgt. Dankeschön!
Auftakt des ereignisreichen Wochenendes waren Musik und Tanz für Jung und Alt am Freitagabend. Als erstes wurden die Essen- und Getränkestände, deren reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken keine Wünsche offen ließen, regelrecht gestürmt. Ab 20:00 Uhr konnte das Tanzbein geschwungen werden, denn DJ Olli mit der Mobilen-Soundland-Diskothek aus Berga / Elster legte, wie schon in den vergangenen 4 Jahren, auf (und nach). Sein bisheriger „2. Mann“ Weiko fehlte. Er war mit Klausuren schreiben beschäftigt, um sein Studium erfolgreich zu beenden. An Weikos Stelle assistierte Ollis Freund Stefan beim Aufbau der Anlage und der Titelprogrammierung, Alle Handgriffe der beiden saßen und es dauerte nicht lange, dann herrschte eine tolle Stimmung im Zelt. Beschwingt wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt.
Der Samstag begann mit einer schönen Überraschung. Mit sattem Sound tuckerte eine „Flotte“ historischer Trecker und Dieselfahrzeugen auf den Platz und wurden von den Gästen gebührend bestaunt und bewundert. Männer (unter sich) tauschten Erinnerungen an „alte Zeiten“ aus und feierten u.a. Wiedersehen mit der alten Dieselameise aus der Brikettfabrik. Da war die Tatsache, dass es leckeren Kuchen und Kaffee gab, erst mal nebensächlich.
Die Kinder unseres Kindergartens „Krümelwäldchen“ eröffneten den Reigen der geplanten Darbietungen mit einem sehr schönen Programm. Viel Beifall erhielten die kleinen Tänzerinnen und Sänger für ihre Schni-schna-schnappi Choreografie. Ganz besonders gut hat allen Gästen aber die Geschichte vom „Rapunzel“ gefallen, deren Umsetzung sich die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen in fantasievoller Weise haben einfallen lassen. Sie ernteten dafür auch großen Applaus.
Als nächstes Highlight gab es eine humoristische Modenschau mit Michael Kefelas von MK Mode Nr.1 und den in Großzössen entdeckten Supermodels Silvana, Sylvia, Gaby, Claudia und Tochter, Bärbel und Sigrid mit ihrem Fanclub. Vorgeführt wurde nicht nur von „Hungerhaken“ tragbare Kleidung, die im Anschluss auch gekauft werden konnte. Das eine oder andere Kleidungsstück wurde dann auch verkauft. Zwischendurch wurden immer wieder die Preise der Tombola ausgeteilt, die mit unterschiedlicher Begeisterung entgegengenommen wurden.
Den Hauptpreis eine Schifffahrt rund um den Hainer See hat Tim Seybold gewonnen, was auch bei der Familie große Freude auslöste. Im Schatten der großen Bäume, an unserem Tresen, hatte sich inzwischen BM-Kandidat Michael Wagner eingefunden und war in rege Gespräche mit den umstehenden Gästen und unseren Vorsitzenden Andreas Bodenlos vertieft. Einige Leute kannten ihn ja noch nicht und wollten so allerlei von ihm wissen.
Sehr vergnügt ging es dann bei den Stammtischlern zu, die sich mit einem neuen, sehr lustigen Repertoire präsentierten. Sie boten neben einigen ihrer bekannten Stimmungslieder auch lustige Parodien in Verkleidungen u.a. als Roger Whittaker oder Andreas Gaballier bis hin zu Katja Ebstein (im Nachthemd) zu „Was hat sie, was ich nicht habe ?“ an. Die Zeit verflog wie im Fluge und die Stimmung im und vor dem Zelt wurde immer ausgelassener. Unser Bürgermeister Henry Graichen mischte sich zur Freude vieler Gäste auch unters Volk. Bevor er aber zu seiner letzten Amtshandlung in Großzössen schritt, präsentierten sich die Mädels der Tanzgruppe „Helene – Street - Dancer“ unter der Leitung von Luise Niederstrasser. Seit Januar 2015 gibt es die Gruppe, die das bisher Erlernte zum Besten geben wollte. Alle waren ziemlich aufgeregt, aber die meisten Schritte klappten schon ganz gut und das Publikum spendete viel Beifall für die 3 Tänze. Frau Eisert ermunterte die Kinder ab 9 Jahren, sich in der Tanzgruppe zu beteiligen, vor allem Jungen werden noch gebraucht.
Dann kam der große Moment und unser NOCH-Bürgermeister wünschte uns einen schönen weiteren Verlauf des Dorffestes. Er erklärte, dass er mit Freude in seinem Amt als BM für Großzössen gewirkt hat, weil das Echo auf die zu verändernden Ding stets positiv waren. Durch die IG „Neue-Helene“ und die FFW, hat sich vieles im Ort zum Guten gewendet. Es hat Spaß gemacht zu sehen, was sich alles verändert hat und wie die Bürger sich aktiv mit eingebracht haben. Er ermunterte uns, sofort auf den neuen Bürgermeister einzuwirken, den begonnenen Weg weiterzuführen. Herr Bodenlos bedankte sich im Namen aller Großzössner für die große Unterstützung, die unser Dorf in den letzten Jahren durch die Gemeinde Neukieritzsch und den Bürgermeister erhalten hat mit einem Strauß Blumen. Er wünschte viel Glück für den morgigen Wahltag, der hoffentlich schon im ersten Wahlgang für Herrn Graichen das Amt des Landrates besiegeln wird.
Nach einer kurzen Pause erwartete uns eine Fantasie aus tausend Perlen. Was uns da erwartete, haben wir nicht mal in den kühnsten Träumen geahnt. Zu heißen Samba-Rhythmen schwebten 3 wunderschöne Tänzerinnen in brasilianischen Kostümen leichtfüßig auf die Bühne und rockten das Zelt. Nach dem ersten Tanz wurde im Karaoke-Stil parodiert.
In kurzen Abständen mit teilweise realitätsnahen manchmal aber auch abenteuerlichen Kostümen erlebten wir unter anderem Milwa, Tina Turner, Cora, Asterix und Obelix, Helene Fischer, Nana Mouskouri aber auch Parodien auf Katja Ebstein, Wolfgang Petry, Andrea Berg oder Helene Fischer und Florian Silbereisen. Es war eine großartige Vorstellung, die noch getoppt wurde, als die wunderbaren Brasilianerinnen Lili, Marleen, Lola und Odett zum Abschied ihre Perücken abnahmen und sich als Männer entpuppten. Diese Travestie-Show war wirklich vom Feinsten und hat das Publikum sehr begeistert.
Da es nach Gewitter aussah, ging es zügig nach draußen zum Feuerwerk, das auch in diesem Jahr wieder ein schöner Höhepunkt werden sollte. Die vielen Ah`s und Oh`s zeigten, dass dies auch gelungen war.
Zurück im Zelt knallte es schon heftig und „Kommissarin“ Paulina forderte die Massen auf, sich nicht von der Stelle zu bewegen, bis die Leibesvisitation beendet wäre. Sie schnappte sich einen der Männer aus der ersten Reihe, der ihr bei dem nun folgenden Strip ziemlich unbeholfen assistierte. Einige im Zelt hatten nicht mal registriert, dass die die Stripshow lief, weil sie zu langsam vom Feuerwerk gekommen sind. Ollis Wunschmusikparty heizte die Stimmung dann noch mal so richtig auf. Es wurde bis in die Morgenstunden kräftig getanzt und alle hatten viel Spaß. Mit viel Mühe und Hilfe der Security mussten wir gegen 3 Uhr früh die letzten Gäste bitten, das Festzelt zu verlassen.
Es wurde für manche Helfer eine sehr kurze Nacht, denn ab 10:00 Uhr mussten einige schon wieder ihren Dienst in der Küche oder im Bierwagen antreten. Ab 12:00 Uhr war (nach dem Wahlgang) zum Frühschoppen geladen worden, was viele Familien wahrnahmen. Bei angenehmer Musik, leckerem Essen und diversen Getränken verflog die Zeit nur so und bei Kaffee und Kuchen ließen alle Gäste den Tag ausklingen. Die meisten Dinge wurden im Laufe des Tages abgebaut, aufgeräumt und verstaut und am Montag erledigen wir noch einige Restarbeiten. Alles in allem war es, trotz einiger kleiner Pannen ein sehr schönes Dorffest bei herrlichstem Wetter und guter Stimmung. Große Freude löste das Ergebnis der Landratswahl aus. Unser Herr Graichen hat mit über 64 % schon im ersten Wahlgang sein Ziel erreicht. Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich und wünschen ihm viel Erfolg bei der Bewältigung aller Aufgaben in seinem neuen Amt.
Wir danken allen Helene-Mitgliedern, ihren Ehepartnern, der FFW und der Gruppe “Junge-Helene“ für die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft und Mitarbeit, die unser Fest wieder zu einem schönen Event werden ließen. Danke auch unserer Gemeindeverwaltung und den zahlreichen Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung.

Johanna Landrock
IG Neue-Helene“ e. V.

Bürgermeisterkandidat Michael Wagner stellt sich vor

Am 7. Juni 2015 wird für Neukieritzsch ein neuer Bürgermeister gewählt, denn unser jetziger, Herr Graichen, hat sich der Wahl zum neuen Landrat gestellt.
Vier Bürgermeisterkandidaten bewerben sich seit Anfang Mai um das neuzubesetzende Amt, von denen sich Herr Thomas Hellriegel, Herr Maik Rakow und Herr Michael Wagner in den vergangenen Wochen in Großzössen vorgestellt haben.
Große Zustimmung erhielt der Auftritt des Kandidaten Michael Wagner bei unserer FFW, was zur Bitte vieler Mitglieder der IG "Neue-Helene" e. V. führte, dass sich der Kandidat einer breiteren Bevölkerungsschicht vorstellen sollte. Er war niemandem bekannt und einer alten Volksweisheit zu Folge: "kauft keiner gern die Katze im Sack".
Wahlkampf und Parteiengerangel sind das eine. Der Bürgermeister einer Gemeinde sollte aber eine Vertrauensperson sein, der neben der großen Politik vor allem die Bedürfnisse und Anliegen der Bevölkerung wichtig sein müssen. Ganz besonders muss er den Leuten bekannt sein, denn in Städten und Gemeinden wird weniger nach Parteien als für kompetente Personen die Stimme abgegeben.
Kurz und gut, am 29. Mai fand eine kurzfristig einberufene Einwohnerversammlung statt, zu der über 40 Interessierte erschienen waren. Herr Wagner stellte sich kurz als Person und seinen bisherigen beruflichen Werdegang vor, bevor eine lebhafte Diskussion zu den unterschiedlichsten Themen entbrannte. Der Bogen zog sich weitgespannt von Fragen zur Demographie, über geplante Investitionen der Gemeinde, zum Straßenbau in Großzössen, der Fertigstellung des neuen Spielplatzes und Anliegen der Beschäftigten in unseren Kindereinrichtungen, dem Seehausprojekt in Kahnsdorf, über die Aufteilung von Asylbewerbern bis zum Winterdienst hin. Herr Wagner gab, soweit er Kenntnis dazu hatte, sachliche Antworten. Zu manchen Fragen konnte auch unser Vorsitzender Herr Bodenlos ergänzende Auskunft geben, so dass keine Fragen offen blieben. Alles in allem war diese Veranstaltung laut Aussage der Anwesenden sehr informativ und aufschlussreich. Herr Wagner hat nicht nur gesprochen, er hat auch was gesagt. Man kann jetzt zwar nicht behaupten, dass wir den Kandidaten gut kennen. Seine offene und ehrliche Art sprach aber alle an.
Zum Abschluss der Einwohnerversammlung, wie könnte es anders sein, ließen wir den Abend gemütlich bei Hexensuppe, Würstchen und diversen Getränken ausklingen.

Johanna Landrock
IG "Neue-Helene" e. V.

Mitgliederversammlung am 22. Mai 2015

Wie schon seit den letzten Jahren Tradition, hatte die IG „Neue-Helene“ e. V. in Vorbereitung auf das Dorffest im Juni eingeladen. Es galt den Arbeitsablauf zu besprechen und Helfer für die einzelnen Aufgaben zu finden.
Zu Beginn erinnerte Herr Bodenlos noch einmal daran, dass wir in der JHV geplant hatten, am 18. Juli für unsere Vereinsmitglieder ein Sommerfest zu organisieren. Vorher wollen wir an diesem Tag einen Subbotnik durchführen. Im Bürgerhaus soll ein gründlicher Hausputz (mit Fensterputzen, Fliesen schrubben usw.) vorgenommen werden. Auch in unseren Garagen gibt es einiges aufzuräumen und zu ordnen. Anschließend ging es mit der Planung der Einsatzhelfer beim Dorffest weiter.
Anhand der Einsatzpläne aus den vergangenen Jahren standen schnell die Zeiten und die Namen der Freiwilligen für die Kassierung, die Tombola, den Ausschank und die Imbiss-Versorgung aber auch die Auf- und Abbauhelfer sowie die Besetzung diverser Aufräum- und Ordnungsaufgaben fest.
Die Einsatzzeiten und Namen wurden in Listen erfasst und noch am selben Abend allen Helfern übergeben.
Nach unserer kurzen Mitgliederversammlung hatte der Bürgermeisterkandidat Maik Rakow noch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, zu dem sich ca. 50 Personen eingefunden hatten. Neben interessierten Großzössnern waren noch einige Personen aus Lobstädt und Neukieritzsch gekommen, die den Kandidaten kennenlernen und Fragen stellen wollten.
Es ging sehr lebhaft zu. Einige Fragen blieben aber leider offen.
Herr Bodenlos rief zum Schluss noch einmal auf, recht zahlreich am 7. Juni zur Wahl zu gehen und beendete den offiziellen Teil unserer Zusammenkunft.
Bei Hexensuppe, Kartoffelsalat mit Würstchen und diversen Getränken gingen dann alle zum gemütlichen Teil über und hatten bis in die späten Abendstunden noch viel Spaß.

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.

Wettfahrt auf der Kartbahn in Grimma

zur Fotogalarie
zur Fotogalarie

Am 3. Mai 2015 trafen sich der Helene-Vorstand und die Mitglieder der Jugendgruppe „Junge-Helene“, um auf der Go-Kartbahn in Grimma einen zünftigen Wettstreit auszutragen. Die Straßen waren nicht übervoll, so dass wir unser Ziel, das beeindruckende „Lap`s Kart Center“ auf dem alten Gewerbegebiet in Grimma schnell erreicht hatten.
Die Strecke ist insgesamt 1 100 m lang, bestehend aus einer 600 m langen Innen- und einer 500m langen Außenbahn. Die speziell entwickelten Karts haben 4-Takt-Honda-Motoren und werden bis zu 60 km/h schnell. Mit viel Hightech können die Rundenzeiten ermittelt werden, die dann auf großen Monitoren für die Zuschauer zu sehen sind.
Es war also alles sehr spannend!
Wir hatten Glück, denn die Bahn war fast leer, so dass unsere Piloten zügig zur ersten Quali über 10 Minuten antreten konnten. Vorher hatten alle noch Helme bekommen und die Bahnmitarbeiter prüften bei den Kleineren die Sitzsicherheit. Dann konnten unsere 10 Fahrer auf die Strecke entlassen werden. Es ging ganz schön zur Sache und es wurden Rundenwerte zwischen 28,75 km/h und 18,42 km/h ermittelt. Nach einer kurzen Verschnaufpause traten unsere Protagonisten dann zu ihrem Rennen an, bei dem keiner dem anderen etwas schenken wollte. Voller Ehrgeiz wurden die 13 bis 17 Runden, mit höchster Geschwindigkeit absolviert. Ein paar Mal musste der Sicherheitsdienst ausrücken, weil im Eifer des Gefechtes mal die eine oder andere Kurve nicht richtig genommen wurde und das Kart im Aufprallschutz landete. Nach 20 Minuten wurde das Rennen mit der schwarz-weiß-karierten Fahne abgewinkt. Dank der beeindruckenden Technik waren auch die Sieger sehr schnell ermittelt. Von den bis zu 12 Jährigen wurde Tim Seybold und bei den Größeren bis zu 18 Jährigen John Edler als Sieger ermittelt. Er hatte 17 Runden mit einer Geschwindigkeit von 29,59 km/h und eine beste Runde in 01:17:26 min zurückgelegt.
Eine Urkunde, ein Siegerkranz und ein kleines Geschenk wurden den Siegern überreicht bevor es zum Abendessen ins nahegelegene Mac Donalds ging.
Es war ein schöner Sonntagnachmittag, der sowohl den Mitglieder der Jugendgruppe „Junge-Helene“ als auch uns Vorstandsmitgliedern der IG „Neue-Helene“ e. V. gefallen hat.

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.

Walpurgisfeuer 2015

zur Fotogalarie
zur Fotogalarie

Das Holz musste weg!!!
Selten haben wir erlebt, dass gesammeltes Feuerholz zum Problem werden kann. Nach unserem verhinderten Weihnachtsbaumverbrennen und dem „vom Winde verwehten“ Osterfeuer hatten wir aber ein genau solches. Guter Rat war teuer, doch Abgucken ist manchmal erlaubt. In vielen Teilen Deutschlands wird traditionell am Vorabend des 1. Mai mit einem Hexenfeuer die Walpurgisnacht gefeiert. Mit diesem Feuer sollen böse Geister vertrieben und Hexen verbrannt werden. Gemeinsam mit der FFW unseres Ortes beschlossen wir deshalb spontan, ein Walpurgisfeuer abzubrennen. Im Laufe des Tages wurde auf unserem Platz im Rittergutspark ein riesiger Holzhaufen aufgetürmt. Die Spitze krönte eine von Seybolds gebastelte Hexe und gab dem Hexenfeuer seinen Namen.
In unseren beiden Verkaufshütten hatten wir Speisen und Getränke bereitgestellt und einige Bierzeltgarnituren und Stehtische rund ums Feuer dienten der Bequemlichkeit. Da wir für unsere spontane Aktion nicht viel Werbung gemacht hatten, harrten wir der Dinge, ohne zu wissen, ob überhaupt jemand kommen würde. Es war aber so, wie in der Vergangenheit immer. Mit Schlag 18:00 Uhr kamen die Gäste. nicht nur aus Lobstädt, Kahnsdorf und Großzössen sogar bis Böhlen hatte sich herumgesprochen, dass bei uns was los ist - ha - wir hatten volles Haus. Da am Wochenende in einigen Familien Jugendweihe gefeiert wird, hatten etliche sogar ihre weitgereisten Gäste mitgebracht. Kuschelig wurde es, als die Kameraden der FFW das Feuer angezündet hatten. Der Wind trieb den Rauch zum Glück von den Sitzplätzen weg. Es dauerte gar nicht lange, da brannte die schöne Hexe lichterloh und wurde Opfer der hohen Flammen. Ab und zu kamen auch mal Windböen auf und es regnete ein paar Tropfen. Das vermieste aber keinem die gute Laune. Es wurde gegessen, getrunken, gequatscht und viel gelacht.
Bei bester Stimmung hielten die Unentwegtesten sogar bis zum Morgengrauen durch. Ein bissel bemerkbar machte sich der fehlende Nachtschlaf dann doch am nächsten Morgen, als wir uns schleppenden Schrittes und mit leichtem "Haarwurzelkathar" zum Aufräumen einfanden. Da das Team eingespielt ist und die Handgriffe sitzen, war der Platz aber nach 1 1/2 Stunden wieder beräumt und alle Utensilien sicher verstaut.
Danke allen Helfern aber auch unseren vielen Gästen, die sich so spontan zum Walpurgisfeuer eingefunden hatten.

Johanna Landrock
IG "Neue-Helene" e. V.

Frühjahrsausfahrt – Helene on Tour

zur Fotogalarie
zur Fotogalarie

Am 25.04.2015 war es endlich soweit und die geplante Frühjahrsausfahrt der IG „Neue-Helene“ e. V.

begann 10.00 Uhr in Großzössen. Alle Fahrgäste waren gut gelaunt, die Getränke verstaut und unsere Fahrt an die Talsperre Pöhl konnte beginnen.
Nach der Begrüßung erwartete uns eine angenehme Überraschung. Susann Eisert hatte für uns alle eine tolle Broschüre mit vielem Wissenswerten für unsere geplanten Ziele zusammengestellt.
Wir konnten uns im Voraus über die Talsperre Pöhl und das Deutsch-Deutsche-Museum Mödlareuth informieren. Auch über unsere „Versorgungsstellen“, die Gaststätte Pfaffenmühle und das Braugut Hartmannsdorf, konnte sich jeder ein Bild machen. Übersichtlich war auch der Fahrplan des gesamten Reiseverlaufes.

Unser erstes Ziel war die Gaststätte Pfaffenmühle, wo wir 11.30 Uhr erwartet wurden. Da das Navi unseres Busfahrers die Strecke zwar gut kannte, aber die Größe unseres Busses nicht für die Straße geeignet war, hatte unser Busfahrer ein Meisterstück zu leisten, um uns endlich mit Verspätung zum Mittagessen zu bringen. Es war ein lustiges Essen, die Klöße waren trotz Verspätung noch Klöße und die Wirtin sorgte für viel Heiterkeit. Gut gelaunt ging die Fahrt weiter bis zur Talsperre Pöhl, der drittgrößten Talsperre in Sachsen. Die Talsperre - angestaut ist hier die Trieb, ein Nebenfluss der Weißen Elster -  dient dem Hochwasserschutz, der Brauchwasserversorgung, der Niedrigwassererhöhung, der Energieerzeugung und der Freizeiterholung.
Eine informative einstündige Rundfahrt mit einem Fahrgastschiff, mit Blick auf die Staumauer, verschiedene Camping- und Bungalowsiedlungen und Liegewiesen hatten wir auch viel Spaß mit jungen Frauen, die Abschied vom Singledasein nahmen.

Danach ging unsere Fahrt weiter nach Mödlareuth ins Deutsch-Deutsche-Museum, wo wir schon zu einer Führung erwartet wurden. Das 50-Einwohner-Dorf, welches auch heute noch zur Hälfte zu Bayern und zur Hälfte zu Thüringen gehört, war zur Zeit der deutschen Teilung wie Berlin durch eine Mauer getrennt. Wir wurden sehr eindrucksvoll über die damaligen Geschehnisse informiert.

Nach so vielen Eindrücken fuhren wir nun zu unserem gemeinsamen Abendessen ins Braugut Hartmannsdorf, wo wir wieder einmal mehr als zufrieden waren.

Die Ausfahrt endete 21.45 Uhr in Großzössen und wir möchten uns auf diesem Weg bei allen bedanken, die diese Fahrt organisiert und zum guten Gelingen beigetragen haben.

 

Barbara Wagner

für die IG „Neue Helene“ e. V.