Subbotnik und Sommerfest 2017

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Bewaffnet mit Eimern, Lappen und Putzutensilien sah man am frühen Nachmittag des 22. Juli viele Großzössner in Richtung Bürgerhaus streben. Die IG „Neue-Helene“ e. V. hatte zu einem Arbeitseinsatz aufgerufen. Trotz der Ferien- und Urlaubszeit sowie der Sommerpause des Vereins waren 17 Vereinsmitglieder zum Arbeiten gekommen.
Am Donnerstag war der Maler da. Der Saal aber auch Teile von Flur und Treppenhaus des Bürgerhauses sind renoviert worden. Nun waren die Frauen gefragt, um Fenster, Türen, Fliesen und Böden gründlich zu säubern. Einige hatten sich darüber hinaus auf den Weg gemacht, um unsere Verkaufshütten einer gründlichen Reinigung zu unterziehen.
Die Männer hatten handfestere Aufgaben zu erledigen und waren auch in 2 Gruppen eingesetzt.
Während die eine Gruppe den Platz, auf dem später unsere Garagen aufgestellt werden sollen, von Geäst und Altholz befreiten sowie mit der Motorsense dem wuchernden Rasen zu Leibe rückten, hatte die andere auf dem Grundstück in der Witznitzer Straße zu tun. Der Hänger, den wir für unsere Bierzeltgarnituren, Stehtische, Sonnenschirme, Stromkabel u. a. Vereinsutensilien angeschafft hatten, musste umgebaut und geschweißt werden. Für unseren künftigen Spielplatz kontrollierten die Männer die Böcke und Schrauben, reparierten die Leiter des Klettergerüstes und entfernten Betonreste des alten Fundamentes. Nach Umsetzung der Garagen im Rittergutspark soll dort ein Spiel- und Trimmplatz entstehen.
Wir hatten, jeder an seinem Platz, viel Spaß bei der Arbeit und es ging flott voran. Nach gut 2 ½ Stunden war alles geschafft und jeder sehnte sich nur noch nach einer Dusche. Die Hitze dieses Tages war nicht nur schweißtreiben, sondern die meisten Arbeiten auch ziemlich staubig.
Da zu jedem Subbotnik ein gemütlicher Tagesausklang gehört, hatten wir für den Abend in zwangloser Runde noch ein kleines Sommerfest für alle Helfer geplant. Das Wetter war ja schön. Deshalb hatten wir vor unserem Bürgerhaus Bierzeltgarnituren und Tische aufgestellt. Nach und nach fanden sich alle wieder ein. Ganz entspannt und in gemütlicher Atmosphäre konnten wir unser Vereinsleben einmal ohne Pflichten an Zapfhahn, Grill oder Fritteuse genießen.
Bei Kartoffelsalat mit Bouletten, Soljanka und verschiedenen Getränken klang der Abend beschwingt und fröhlich aus. Als sich gegen 22:00 Uhr ein Gewitter entlud, huschten alle ins Haus. Auf der Treppe und im Flur sitzend, genossen wir noch bis Mitternacht den Gemütlichkeitsfaktor diese abends nachhaltig, bevor wir uns dann so nach und nach auf den Heimweg machten.
Es ist einfach Klasse, dass wir Vereinsmitglieder nicht nur gut zusammenarbeiten können, sondern uns auch in geselliger Runde gut verstehen.
Danke allen für ihre Einsatzbereitschaft!
Am 16. September wird unsere Sommerpause mit dem zweiten Helene-Tag, an dem auch die Fahrkarten für die Weihnachtsbusfahrt nach Weimar stattfindet, beendet.

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.