Geschafft !!!!!

zur Fotogalarie
zur Fotogalarie

 

Es war gar nicht so einfach unsere Ortseingangsschilder, von der Geburt der Idee bis zum Start auf die Straße, zu präsentieren. Nachdem wir am 24. September das Votum unserer Einwohner zur Wahl des entsprechenden Schildes erhalten hatten, mussten wir sehr viele Wege gehen, bis die endgültige Präsentation unserer „Kinder“ erfolgen konnte. Parallel zu den vielen Anträgen zur Aufstellung von Straßenschildern, die sich ergeben, wenn ein Bauherr maschinell über eine Spatenschaufelhöhe tief graben will, haben wir auch Firmen um Fertigungs- und Preisangebote für unsere Schilder und die notwendigen Gestänge angeschrieben.
Mit den einzelnen Firmen hatten wir uns schnell geeinigt und die Aufträge vergeben. Am 11. November wurden die Rohre, Halterungen und Schilder geliefert.
Mit den Behörden dauerte es leider etwas länger. Außer dem Bauantrag beim Bauaufsichtsamt in Grimma, musste noch von diversen Versorgungsträgern (envia, Wasser- und Abwasserzweckverband, Telekom und MITGAS) die notwendige Schachtgenehmigung erteilt werden.
Dank der guten, unbürokratischen Unterstützung vom Bauamt unserer Gemeinde hatten wir am 21. November alle erforderlichen Papiere beisammen.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Zander und ihren Mitstreitern bedanken. Ohne deren Hilfe hätten wir die Hürden von Statik und die der vielen Vorschriften nicht so schnell meistern können.
Da das Wetter noch halbwegs frostfrei war und wir die Vorbereitungen für die Aufstellung der Schilder eigentlich schon für die Woche davor geplant hatten, entstand spontan der Plan, sofort zur Tat zu schreiten.
Unsere Vereinsmitglieder Lars Philipp und Andreas Bodenlos trafen sich mit Herrn Seybold. Er hatte ab Dienstag einen Baustellenauftrag in Berlin, zu dem er am Montagnachmittag aufbrechen wollte. Ohne zu fackeln kam er mit dem Bagger und hob die Löcher für die Fundamente aus. Dafür ein ganz, ganz herzliches Dankeschön der Firma Seybold, denn ohne Bagger hätten wir nicht viel vollbracht. Mit dem bestellten Fertigbeton wurden die Fundamente ausgegossen und die Schildständer darin verankert.
Nun hoffen wir, dass bei der derzeitig freundlichen Wetterlage, der Beton gut abbindet und wir zu unserer Busfahrt am 26. November auf den Weihnachtsmarkt und zur Bergparade nach Chemnitz, den Bürgern von Großzössen unsere schönen Ortseingangsschilder präsentieren können.
Wir sind stolz auf das Erreichte und wünschen uns, dass unsere Bürger weiter so aktiv hinter unserer Vereinsarbeit stehen.

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.

Kein grünes Licht !!!

Pleiten, Pech und Pannen
ist nicht nur eine Fernsehsendung, auch in den unterschiedlichsten Bereichen des täglichen Lebens gibt es solche Situationen, wie sie unser Verein IG „Neue-Helene“ e. V. im Moment durchlebt.
Am 22. Juni d. J. wurde die Idee, an unseren beiden Ortseingängen Willkommensschilder aufzustellen, geboren. Dann wurde getüftelt, verworfen, begutachtet und beantragt. Es war ein langer Weg, ehe zum Helene-Tag am 24. September per Bürgervotum ausgewählt wurde, wie die Schilder aussehen sollten. Nach Sichtung verschiedener Angebote wurden Firmen mit der Fertigung der Schilder und der nötigen Gestänge beauftragt. In Zusammenarbeit mit dem Bauamt unserer Gemeinde wurde gleichzeitig der Bauantrag an das Bauaufsichtsamt in Grimma gestellt und ganz unbürokratisch geholfen, die statischen Daten für die notwendigen Fundament zu ermittelt und die zukünftigen Standorte der Schilder in der Lobstädter Straße zugewiesen.
Wir hatten geplant, die Fundamente am Samstag, den 12. November zu gießen und die Schilder am 16. November zum Feiertag unseren Bürgern zu präsentieren.
Alle Dinge, die dafür durch unseren Verein organisiert werden müssen, sind erledigt.
Die Schilder und die Gestänge sind abgeholt. Kies, Zement, Bagger, Notstromaggregat, Betonmischer, ehrenamtliche Arbeitskräfte usw. stehen bereit.
Leider können wir mit der Arbeit nicht beginnen, da uns die Genehmigung vom Bauaufsichtsamt in Grimma nicht erteilt wurde.
Die verantwortliche Kollegin ist erst ab Montag wieder im Amt und unser Verein wurde unmissverständlich darauf hingewiesen, dass die Bearbeitungsfrist nach Eingang der Unterlagen 3 Monate dauern darf. Die Terminverzögerung ist sehr ärgerlich, da wir nicht wissen, wie lange das frostfreie Wetter noch anhält, um die Fundamente in die Erde zu bringen.
Schade, aber dem Schilderwald der Behörden sind wir mit unseren 2 Schildchen leider nicht gewachsen.

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.