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Wie schon seit 7 Jahren in Folge organisierte die IG „Neue-Helene“ e. V. zum ersten Juniwochenende das Großzössener Dorffest. Seit Jahresbeginn wurde geplant, besprochen und Verträge in die Wege geleitet, um 3 fröhliche Tage für unser Dorf und seine Gäste vorzubereiten. Auch wenn uns zwischendurch mal ganz anders war, als wir den Brief von der Gemeinde bekommen haben, in dem stand, dass wir dieses keinen Zuschuss bekommen. Da aber alle Einnahmen zu 100 % beim Verein bleiben, haben wir dennoch nicht die Hoffnung verloren, dass alles gut geht.
Fast jedes Vereinsmitglied war in die letzten Handgriffe aktiv eingebunden und auch die Arbeitseinteilung, ob beim Auf- und Abbau, der Kassierung, dem Essen- und Getränkeservice oder der Müllentsorgung, war von unseren Freiwilligen gut abgesichert. Sehr positiv vermerkt wurde auch, dass in diesem Jahr wieder Schausteller mit einer kleinen Kindereisenbahn, Losbude und Bungee-Trampolin gekommen sind. Ein Flohmarkt hält einige Schnäppchen bereit und es gibt auch wieder ein Kinderschminken.
Die Erfahrungen der letzten Jahre hatten uns bestärkt, die Showhöhepunkte auf den Samstag zu beschränken und so haben wir es dann auch in diesem Jahr organisiert.
Auftakt des ereignisreichen Wochenendes waren Musik für Jung und Alt am Freitagabend. DJ Olli mit der Mobilen-Soundland-Diskothek aus Berga / Elster legte auch in diesem Jahr wieder in altbewährter Weise auf. Leider „schwächelte“ es an Publikum und es kamen weniger Gäste als erhofft. Lustig ging es trotzdem zu und auch die Angebote an Speisen und Getränken ließen keine Wünsche offen.
Am Samstag wurde es dann aber richtig voll und die Kinder unseres Kindergartens „Krümelwäldchen“ eröffneten den Reigen der geplanten Darbietungen mit einem sehr schönen und umfangreichen Programm. Unsere KITA hatte am 1. Juni 2016 ihren 65. Geburtstag gefeiert. Deshalb sangen die Kinder zum Auftakt das Geburtstagslied, dem sich ein Tanz von der Weltraummaus, zu dem sich einige Mädels selbst eine Choreografie ausgedachte haben, anschloss. Niedlich war das Spiel „3 Schmetterlinge“, das die ganz Kleinen aufführten. Mit weiteren Gedichten und Tänzen der Großen, zeigten die Kinder, was sie schon können und wurden mit viel Applaus nach dem Kindergartenlied von den begeisterten Besuchern verabschiedet.
Auf Grund von Kommunikationsschwierigkeiten fand die humoristische Modenschau mit Michael Kefelas leider nicht statt, was einige Gäste sehr bedauerten. Die entstandene Pause füllte unser DJ aber stimmungsvoll mit Tanzmusik. Zwischendurch wurden die 200 Tombolapreise ausgegeben, die in diesem Jahr viel Freude bereiteten. Unsere FFW betreute die Kinder und bei verschiedenen Spielen konnten kleine Preise gewonnen werden. Am Schönsten war allerdings die Fahrt mit dem Feuerwehrauto und „tatü – tata“ durchs Dorf. Der neugewählte Chef unserer FFW Herr Klaus Gassner und unser Ehemaliger Herr Stefan Bruckmann ließen es sich nicht nehmen, die kleine Rasselbande höchst selbst zu kutschieren. In der Zwischenzeit war unser Bürgermeister Herr Hellriegel eingetroffen und richtete einige nette Worte an die Großzössner und alle Gäste.
Er wünschte unserem Fest einen weiterhin guten Verlauf und mischte sich dann ungezwungen zu dem einen oder anderen Gespräch unter die Gäste.
Ein stimmungsvoller Höhepunkt war der Auftritt der Line Dancer. 11 Frauen zeigten, begleitet von schönster Westernmusik, eine tolle Line Dance Tanzshow. Das Publikum war begeistert und spendete herzlichen Applaus.
Seit Januar 2015 hat unser Verein eine Tanzgruppe namens „Helene-Street Dancer“. Deren Leiterin ist Luise Niederstrasser. Wie schon im Vorjahr präsentierten die 6 Mädels aufgeregt mit einigen Tänzen ihr Können. Man sah an der Flüssigkeit der Bewegungen, der Mimik und Gestik, dass es den Mädchen Spaß macht und dass sie in dem einen Jahr schon sehr viel gelernt haben. Danke – ihr ward Klasse - weiter so!
Eine Stunde Spaß hatten wir dann unter dem Motto: „Genn sie Sächs`sch?“. Bei Lene Vogt Gedichten und lustigen Wortspielereien mit Klaus Petermann gab es viele Lacher, denn so reden wir ja. Von Bliemchengaffee über Läwerworschtbemm, Hitsche bis zur Schmieche oder Zibberlein hatte er die tollsten Geschichten und Sprüche auf Lager. Lustig, wenn man so neben sich steht und sich sächseln hört….
Nach einigen Tanzrunden war die Zeit für den Höhepunkt des Abends gekommen. Die Feuerwerker hatten ihre Vorbereitungen abgeschlossen und alles strebte nach draußen. Es gab viele Ah`s und Oh`s und zum Abschluss stürmischen Applaus was zeigte, dass dieses Feuerwerk allen großartig gefallen hat.
Ollis Wunschmusikparty heizte dann die Stimmung noch mal so richtig auf. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen getanzt und alle hatten viel Spaß bis gegen 3:00 Uhr früh dann das Sandmannlied erklang und zum „Federball“ nach Hause mahnte.
Der Sonntag verlief dann relativ ruhig und gemütlich mit Frühschoppen, Sonntagsessen und zum Ausklang Kaffee und Kuchen. Anschließend wurden schon viele Dinge abgebaut, aufgeräumt und verstaut. Am Montag müssen dann beim Zeltabbau noch die Restarbeiten erledigt werden.
Alles in allem war es trotz einiger kleiner Pannen ein sehr schönes Dorffest bei herrlichstem Wetter und guter Stimmung.
Wir danken allen Helene-Mitgliedern, ihren Ehepartnern, den freiwilligen Helfern und der Freiwilligen Feuerwehr für die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft und Mitarbeit, durch die unser Fest wieder zu einem schönen Event wurde. Vielen Dank auch unserem Bauhof und den zahlreichen Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung.
Danke an alle!

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.

Frühjahrsausfahrt der IG "Neue-Helene" e.V.

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Am 30. April 2016 war es wieder einmal soweit. Die Frühjahrsbusfahrt unseres Vereins stand auf dem Programm. Leider konnten in diesem Jahr nur 36 Reiselustige unser Angebot voller Wohlgemut und Vorfreude wahrnehmen. Mussten doch familiäre und berufliche Verpflichtungen bei den sonst bekannten Stammgästen wahrgenommen werden.

 

Zügig starteten wir bei schönstem Helene-Wetter mit einem Reisebus der Firma Pervenio und Herrn Göttsching in Großzössen. Erstmalig starten wir kurz nach 9.00 Uhr. Eine optimale Reisezeit um ohne Stress die gut 120 Kilometer bis zu unserem ersten Reiseziel zu bewältigen. Da die Ausflugszeit bedingt durch eine Führung bis zum geplanten Mittagessen uns sehr lang erschien, hatten wir am frühen morgen noch kleine Imbissbeutel, mit Wiener, Knacker, einem Brötchen und einem kleinen gefüllten Keks gepackt.

 

Das ErlebnisZentrum Röhrigschacht Wettelrode ist ein ehemaliges Kupferschiefer-Bergwerk, Bergbaumuseum und Schaubergwerk im südwestlichen Sachsen-Anhalt, im Landkreis Mansfeld-Südharz.  Für das Hörverständnis und die Platzkapazitäten unter Tage wurde die Reisegruppe hier in jeweils 18 Mann geteilt. Die Tabakkonsumierer konnten so nach der Fahrt zunächst entspannt eine Zigarette rauchen und die Außenanlagen des Geländes besichtigen. Ausgestattet mit Helmen, Kitteln, Lampen und in Begleitung des Bergführers Peter Nicolai fuhr die erste Teilgruppe mit dem Schachtförderaufzug ins Besucherbergwerk bis zur Teufe von 283 Meter ein. Weiter ging es mit der Grubenbahn in ein 1000 Meter entferntes Kupferschieferflöz in einem Abbaufeld aus dem 19. Jahrhundert. Hier wurde uns während einer gut 75 minutigen Führung der einstige Abbau von den Anfängen des 12. Jahrhunderts bis zur Neuzeit anhand von Schauobjekten teils demonstrativ vorgeführt. Dabei wurden uns die verschiedenen Ausbauarten der Strecke, die sichtbare Kontaktzone zwischen Schiefer und Granit, Grubentechnik, Grubenlok, beladene Hunte, die „Tonne“, Bohrmaschinen usw. mit fröhlich launigen Worten von unserem Begleiter erklärt. Im Maschinenraum erfuhren wir noch Wissenswertes über die Grubenbelüftung und besichtigten den Hauptgrubenlüfter. Ein ziemlich lauter Geräuchpegel des kleinen Nachbaus ließ uns schon zusammenzucken und wir waren alle froh das Peter nicht den original Lüfter starten lassen konnte. Durch die harten, schwierigen Arbeitsbedingungen die uns Peter vorgeführt hat, können wir die geringe Lebenshaltungserwartung von circa 40 Jahren, beziehungsweise die berufsbedingte Schwerhörigkeit oder Lungenkrankheit sehr gut nachvollziehen. Peter Nicolai verabschiedete uns mit einem „GlückAuf“ und vielen Dank für Ihren Besuch. Mit der Grubenbahn ging es zurück zur Schachtförderanlage und hinauf ins schönste Tageslicht.  Oben angekommen erwärmten wir uns die kalten Glieder mit einem Sonnenbad und einem Kaffee aus der angrenzenden Bergmannsklausel im Freisitz, schließlich warteten wir ja nun auf die Seilfahrt der zweiten Teilgruppe. Diese war zwischenzeitlich, um 30 Minuten zeitversetzt, ins Bergwerk eingefahren.


Zu Beginn der Weiterfahrt händigten wir allen Mitfahrern eine kleine Broschüre aus, in der aufschlussreich und detailliert die Mansfelder Bergwerksbahn vorgestellt wurde. So war die gut 30 minütige Fahrt bis zum Sitz des Vereins Mansfelder Bergwerksbahn e.V. in
 Klostermansfeld schnell vergannen. Hier erwarteten uns bereits Frau Hofmann und einige weitere Mitglieder des Vereins im historischen Wartesaal des Bahnhofs Klostermansfeld, der für Veranstaltungen mit Tischen, Stühlen und einer kleinen Küche  ausgestattet ist. Hier ließen wir uns die bestellten Spirelli und Schweinegulasch aus der Gulaschkanone schmecken. Bedingt aus den Erfahrungswerten der vergangenen Fahrten hatten wir vorsorglich 40 Portionen bestellt, sodass die stärksten Männer auch eine zweite Portion zur Sättigung zu sich nehmen konnten.

 

Nun ging es direkt hinaus und auf die gegenüberliegende Straßenseite zum Haltepunkt Benndorf der schmalspurigen Eisenbahnstrecke Benndorf – Hettstedt. Die Mansfelder Bergwerksbahn ist mit einer Spurweite von 750 Millimeter, die älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands.  Nachdem Jahrhunderte lang Erz mit Fuhrwerken transportiert wurden war, wurde 1886 entschlossen eine „Lokomotivförderbahn“ zu bauen. Zunächst wurde eine 4,5 km lange Strecke gebaut. Doch es zeigte sich schnell das die Beförderung mit der Bahn finanzielle Vorteile erbrachte und so wurde die Strecke mit der Erweiterung und Eröffnung von immer neueren Schächten weiter ausgebaut, bis auf eine Strecke von 95 km. Die Erschöpfung der Lagerstätten in der Mansfelder Mulde, nach einer mehr als 800-jährigen Bergbaugeschichte, führte zu erheblichen Veränderungen in der ganzen Region. Bis 1969 schlossen schrittweise alle Schächte und die Streckenlänge schrumpfte bis zur Einstellung des Regelbetriebs der Mansfelder Bergwerksbahn. Durch die bereits 1882 errichtete Bahnwerkstatt im Bahnhof Mansfeld konnte der Standort um den Bahnhof erhalten werden. Die heutige Mansfelder Lok- und Waggonbau Bahnwerkstatt GmbH, hatte sich über die Jahrzehnte auf die Reparatur von Dampf- und Dieselloks sowie Personen- und Güterwagen aller Spurweiten spezialisiert und konnte damit das Ende des Bergbaus und die Verhüttung überleben. 1991 schlossen sich einige Bahnliebhaber zum Verein Mansfelder Bergwerksbahn e.V. zusammen und begehen in diesem Jahr im Oktober Ihr 25 jähriges Jubiläum.  Durch den Verein konnte bislang eine 11,8 Kilometer lange Schmalspurstrecke gekauft und erhalten bleiben. Mit Fördermitteln der EU und durch die Unterstützung des Landkreises konnte der Verein das Bahnhofsgebäude restaurieren und nun als Vereinssitz unterhalten.


Für unseren Verein war der Wagen Nr. 93 reserviert und nachdem alle problemlos Platz genommen hatten, ging es mit viel Dampf, Qualm und lautem Pfeifen los. Die Fahrt war ein Erlebnis!
Das Ambiente und der „Holzklassecharme“ versetzte uns in die Zeit der 50er zurück. Aus den Fenstern des Waggons konnte die Kulisse der Mansfelder Mulde mit Ihren zahlreichen Abraumbergen aus den Bergbauschächten, den darum liegenden gelbleuchtenden Rapsfeldern und saftig grünen Wiesen eingefangen werden. Durch zwei reizende Mitglieder des Vereins wurden wir auch im Waggon mit zahlreichen Getränken versorgt und unterhalten. Auf der Tribüne der Waggons atmeten wir puren Kohldampf ein und unser Busfahrer Frank Göttsching fühlte sich in seine Kindheit zurückversetzt. Bei besten Wetter wurde im Bahnhof
Hettstedt – Kupferkammerhütte dem rangieren der Lok zugesehen bis es wieder hieß aufsetzen und Rückfahrt antreten. Viele Stimmen sagten uns, das dies mal wieder eine sehr schöne Ausfahrt war.

 

Nach etwas mehr als einer anderthalb Stunde waren wir wieder im Bahnhof Benndorf angekommen und bestiegen unseren Reisebus um die Heimfahrt anzutreten. Anders als in den Vorjahren mussten wir auf Grund von Missverständnissen des ausgewählten Abendrestaurants kurzfristig, zwei Wochen vor Fahrtantritt, den Reisetag mit der Ausfahrt auf der Bahn beenden. Andreas und Genia Bodenlos die berufsbedingt die Frühjahrsausfahrt in diesem Jahr nicht mit antreten konnten überraschten uns dafür mit dem Gedanken eines gemeinsamen abschließenden Abendessens in unserem Bürgerhaus Großzössen. So fuhr uns Frank Göttsching auf direktem Weg ins heimatliche Neuseenland. Anders als den sonst üblichen einem vorherigen ausgewählten Gericht konnte nun von einem ganzen Buffet nach Herzenslust geschmaust und der erlebnisreiche Tag mit hinzukommenden Freunden und Verwandten festlich beendet werden.   

 

Im Namen aller Organisatoren danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen auf eine einmalige Ausfahrt und die Teilnahme der zahlreichen Stammreisenden.

 

 

Susann Eisert  

Verleihung des Heimatpreises 2015 durch die Leipziger Volkszeitung

Seit dem Frühjahr 1991 verleiht die LVZ in jeweils 3 Kategorien den Heimatpreis. Damit werden Einzelpersonen, Vereine und Jugendvereine geehrt, die sich in herausragender Weise für die Pflege und Erhaltung von Geschichte, Kultur und Natur unserer Heimatregion verdient gemacht haben.
In diesem Jahr fand die festliche Veranstaltung am 30. April 2016 im Bürgersaal „Goldener Stern“ Borna statt. Zwei Vereinsmitglieder der IG „Neue-Helene“ e. V. waren mit dabei. Unser Vereinsvorsitzender Andreas Bodenlos war für eine Auszeichnung in der Kategorie „Einzelperson“ nominiert und eingeladen worden.

Ein anspruchsvolles Programm, gestaltet vom Sächsischen Bläserquintett, der Gruppe "animato" vom gemischten Chor Neukieritzsch, den Tanzkindern und dem Männerballett des Heimatvereins Zitzschen sowie der Gitarren- und Gesangssolistin Luise Hahmann von der Muldentaler Musikschule, sorgte immer wieder für Abwechslung zwischen den einzelnen Ansprachen, Moderationen und Laudationen während der 2-stündigen Festveranstaltung.
Die Auszeichnungen gingen in diesem Jahr in der Kategorie „Einzelperson“ an Tobias Thieme für seinen aktiven Einsatz bei der Ortsentwicklung in Mölbis.
In der Kategorie „Verein“ wurde die Dorfgemeinschaft Frankenhain ausgezeichnet. Der Jugendheimatpreis „Impuls“ wurde an den Förderverein „Milchhaus“ e. V. Etzoldshain übergeben.
Ein bisschen befremdlich war, dass in diesem Jahr kein Wort zu den anderen Nominierten gefallen war. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass sie (so wie in der Vergangenheit) mit Namen und einem kurzen Abriss ihrer Aktivitäten benannt worden wären. Schließlich ist so eine Nominierung doch eine Ehre und soll Ansporn geben, seine Kräfte weiterhin aktiv für die Belange der Region einzusetzen.
Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern, die den diesjährigen Heimatpreis bekommen haben. Glückwunsch aber auch allen ungenannten Nominierten.

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.

Erster Helene-Tag 2016 in Großzössen

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Am 9. April 2016 war es wieder so weit.

Die IG „Neue-Helene“ e.V. hatte zum ersten Helene-Tag des Jahres mit einem umfangreichen Programm eingeladen.
Punkt 15:00 Uhr ging es mit einem gemütlichen Kaffeetrinken los. Das schöne Frühlingswetter hatte nur etwa 30 Gäste aus ihren Gärten locken können.
Lustig war es trotzdem und Kuchen oder belegte Brötchen mundeten vortrefflich.
Nach dem Kaffee waren 3 Runden Bingo angesagt. Zuvor eroberten die Anwesenden aber unsere Neuanschaffung den überdachten Freisitz auf der frisch gepflasterten Fläche vor unserem Bürgerhaus. Dass es in Anwesenheit eines Redakteurs unserer LVZ stattfand, erfreute uns sehr. Auf die Fragen Herrn Beuckert zum Dorf- und Vereinsleben gab jeder bereitwillig Auskunft, denn wir sind stolz auf unseren Verein.
Viel zu lachen gab es später beim Bingo, dessen erste Runde ganz fix zu Ende war, weil Frau Lämmel die gezogenen Zahlen schon angekreuzt hatte, bevor andere das zweite Kreuzchen setzen konnten. Etwas länger dauerten die Ziehungen in der 2. und 3. Runde, die von Frau Denghaus und Frau Bodenlos gewonnen wurden. Alle Gewinnerinnen freuten sich über eine hübsch blühende Einpflanzung im Glas.
Nach dem Bingo wurde in sehr anschaulicher Weise von Frau Eisert unsere Frühjahrsbusfahrt ins Mannsfelder Land vorgestellt. Zwischenzeitlich hatten sich auch noch weitere Gäste eingefunden und die ersten 30 Fahrkarten konnten verkauft werden. Ab Montag haben dann alle, die zum Helenetag keine Gelegenheit hatten die Möglichkeit, Fahrkarten bei unserem Bäcker zu erwerben. Die Zeit war sehr schnell vergangen und es meldete sich der Abendbrothunger. Dem konnte mit leckerer Hexensuppe, Würzfleisch sowie Bockwurst mit oder ohne Salat abgeholfen werden. Bis zur geplanten Bürgerfragestunde hatte sich der Saal gut gefüllt und Herr Bodenlos stand den beiden gestellten Fragen zur geplanten Erneuerung der Witznitzer Straße und zur möglichen Ausländerunterkunft in der Straße des Friedens Rede und Antwort.
Interessiert verfolgten die Anwesenden anschließend die Ausführungen zu denn, für die nächsten 3 Jahre geplanten Projekte der IG „Neue- Helene“ e. V.
Für dieses Jahr sind neben dem heute eingeweihten Freisitz noch die Erneuerung des einen Ortseingangsschildes, dass der letzte große Sturm zerstört hatte, die Anbringung einer zusätzlichen Tafel auf unserem Helen-Platz, auf der Auskunft zur Eröffnung, Schließung und Fördermengen von Abraum und Kohle des Tagebau Witznitz gegeben werden soll. Herr Bodenlos betonte in diesem Zusammenhang vor den Gästen, dass all diese Anschaffungen mit Geldern, die der Verein bei seinen Veranstaltungen erwirtschaftet hat, finanziert werden.
Die Umgestaltung des Rittergutsparkes soll dann in den nächsten 3 Jahren erfolgen. Als erstes gilt es die Garagen umzusetzen. An dieser Stelle soll ein rustikaler Grillplatz mit schwenkbarem Grill aber auch ein Spiel- bzw. Trimmplatz für Kinder und Senioren entstehen. Wo früher das alte Rittergutsgebäude stand, soll mit niedrigen Hecken, die die Fundamente andeuten sollen, und Informationstafeln an die Historie erinnert werden. Im 3. Jahr soll dann der Park mit Wegen, Bänken, Sitzgelegenheiten usw. neugestaltet werden. Herr Bodenlos ermunterte die vielen Gäste sich, wie schon in den letzten Jahren, rege an den geplanten Projekten zu beteiligen. Fakt ist, ohne die tatkräftige Mithilfe unserer Bürger bleibt vieles nur Vision.
Gemütlich klang der Abend dann bei angeregten Gesprächen, reichlich Getränken und gutem Essen aus.
Nun hoffen wir, dass unsere Busfahrt ins Mannsfelder Land, bei schönem Wetter ebenso fröhlich und gut besucht wie unsere vorherigen, ein Erfolg wird.
Danke allen Helfern, die unseren Helene-Tages wieder zu einem schönen Fest werden ließen.


Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.

Osterfeuer am 24. März 2016 in Großzössen

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Schon zum 7. Mal hieß es am Gründonnerstag in Großzössen: „Osterfeuer!“
Die IG „Neue-Helene“ e. V. hatte gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr unseres Ortes Dorfbewohner und Interessenten aus den umliegenden Orten in gesellige Runde zum Osterfeuer eingeladen. Mit Flyern, im Internet und in der LVZ war auf unsere geplante Veranstaltung hingewiesen worden und bescherte uns wieder viele Gäste von nah und fern. Viele kamen aus Kahnsdorf und Lobstädt aber auch aus Kitzscher, Rötha, Böhlen und Taucha waren Familien gekommen. Schönes Wetter hatten wir rechtzeitig bestellt und konnten uns über den Wettergott nicht beklagen. – kein Regen, kein Sturmtief - wie im vergangenen Jahr, dafür ein beachtlicher Holzstoß, der pünktlich um 18:00 Uhr von den Kameraden der FFW entzündet wurde.
Nach und nach füllte sich unser Festplatz mit fröhlich lachenden und schwatzenden Gästen. Damit auch die Kleinen nicht zu kurz kamen, hatte der Osterhase auf dem Parkgelände kleine Osterbeutel versteckt, die beim Suchen und „Finden“ große Freude unter der Kinderschar auslöste.
Rings um das Feuer herrschte reger Betrieb. Flotte Musik, Tee, Glühwein und jede Menge andere „geistreiche“ oder alkoholfreie Getränke sorgten für innere Wärme und Fröhlichkeit. Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt worden. Es gab reichlich Soljanka, Pommes, Roster und Steaks vom Grill und die Essensausgabe war dicht belagert.
In größeren oder kleineren Grüppchen genossen unsere Gäste die Wärme und Gemütlichkeit rund um das Feuer. Alles war und blieb sehr schön entspannt und die Zeit verging wie im Fluge. Als dann kurz nach Mitternacht die Reste des Feuers fachgerecht von den Kameraden der FFW gelöscht wurden, dachten viele noch nicht ans Heimgehen. Es gab ja noch so viel zu erzählen…
Am nächsten Tag wurde dann gemeinsam aufgeräumt und am 9. April treffen wir uns schon wieder zu unserem ersten Helene-Tag, an dem wir unsere Frühlingsbusfahrt vorstellen wollen. Ein anderes Thema wird die Umgestaltung des Rittergutparks sein.
Danke allen, die das Osterfeuer wieder zu einem Erlebnis werden ließen.
An dieser Stelle möchte ich einmal ganz besonders anmerken, dass unsere Helfer all diese Dinge ehrenamtlich tun. Dabei sollte man nicht vergessen, dass die meisten im Vorfeld schon einen Acht–Stunden- Arbeitstag absolviert haben.
Deshalb noch mal ein ganz großes Lob und herzlichen Dank!

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.