Familientag mit der IG "Neue-Helene" e. V. am 17.09.2016

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Mit vielen guten Ideen hatten wir nach unserer Sommerpause den 2. Helene-Tag als Familientag geplant. Nach der „Affenhitze“ der vergangenen Wochen ist der dann aber buchstäblich ins Wasser gefallen. Den einen Tag hätte es dann auch noch schön bleiben können! Na ja es war sinnlos bei diesem Regen, die für die Kinder organisierte Hüpfburg aufzubauen. Auch die Gebietsverkehrswacht Leipzig sagte ihr Kommen wetterbedingt ab, Trotzdem war der Nachmittag vollgepackt mit vielen Attraktionen.
Zum Auftakt ließen sich die Gäste in gemütlicher Runde Kaffee, Kuchen oder belegte Brötchen schmecken. Nach und nach füllten sich dann der Saal und der Außenbereich mit den „üblichen Unentwegten“. Leider waren nicht sehr viele Kinder vor Ort, die mit den Mitarbeiterinnen unserer KITA „Krümelwäldchen“ basteln wollten. Schade!
Dafür konnten Jung und Alt beim Tag der offenen Tür viel über die FFW unseres Ortes erfahren. Mehrmals erklang auch das Martinshorn, denn einige Mitglieder benachbarter Wehren kamen zu einem Freundschaftsbesuch vorbei.
Im Saal stellte sich derweil eine Mitarbeiterin vom Kinder-Hospiz „Bärenherz“ vor, für das unsere Bürger schon seit 2012 aktiv spenden. Sie dankte zu Beginn ihrer Ausführungen für unsere regelmäßigen Spenden, die durchaus nicht überall so selbstverständlich gegeben werden und erläuterte anschließend die Hospiz-Arbeit. Das Hospiz im Kees`schen Park verfügt über 10 Kinderzimmer und fünf Elternwohnungen, in denen die Familien der unheilbar kranken Kinder wohnen und ihren Kindern nahe sein können. Darüber hinaus gibt es freundlich gestaltete Spiel- und Aufenthaltsräume, ein modernes Pflegebad sowie einen Sznoezelraum, der mit seinem einzigartigen Ambiente Kindern und Eltern gleichermaßen Entspannung bietet. Terrasse und Spielplatz sind ebenfalls sehr beeindruckend und voll auf die Bedürfnisse der kranken Kinder eingerichtet. Selbstverständlich werden wir auch weiter dafür sorgen, dass sich unsere aufgestellten Spendendosen regelmäßig füllen, denn die Arbeit des Kinderhospizes finanziert sich zu 2/3 aus Spendengeldern.
Große Aufmerksamkeit herrschte bei den Zuhörern, als Herr Kretzschmar vom Landesamt für Archäologie das Wort ergriff. Er erläuterte, was die Grabungen auf der Baustelle unseres Bürgerhauses für interessante Funde, die bis ins Jahr 1100 zurückgehen, zu Tage gefördert haben. Neben einem Brunnen aus dem 14. Jahrhundert waren 6 Gräber freigelegt worden. Anhand der Knochenfunde konnten von den Fachleuten Alter, Geschlecht und soziale Stellung der Toten bestimmt werden. Das älteste Grab, aus dem Jahre 1100, barg einen Adligen oder Ritter, wie die Anthropologen an der Knochenbeschaffenheit und dem Zahnstatus festgestellt haben. Die Krönung der Ausführungen war aber die Ausstellung einiger Fundstücke, die auf der Baustelle ausgegraben, gereinigt und so weit wie möglich zusammengefügt worden waren. Die ausgestellten Keramik-Gefäße, können anhand ihrer Formgebung und Herstellungsweise, dem 14. bis 17. Jahrhundert zugeordnet werden.
Es war hochinteressant und spannend, Geschichte so hautnah zu erleben.
Dann kam der Punkt, auf den die meisten schon lange gewartet hatten. Herr Bodenlos erläuterte unsere Weihnachtsbusfahrt, die in diesem Jahr nach Schwarzenberg führen wird. Der anschließende Verkauf der vorhandenen 110 Fahrkarten lief auf Hochtouren. In kürzester Zeit waren 82 Karten verkauft. Die Restkarten werden ab Montag in unserer Bäckerei angeboten. Dasselbe gilt für die Silvesterkarten, von denen auch nur noch ein paar übrig sind.
Große Freude löste eine Spende des Vereins an unseren Kindergarten „Krümelwäldchen“ aus. Die IG „Neue-Helene“ e. V. hatte zur Feier des 65. KITA-Geburtstages im Juni 2016 die Bewirtung der Gäste übernommen und einen Gewinn erzielt. Diese Summe wurde nun vom Verein noch aufgerundet und es konnte ein symbolischer Scheck über 300,- € an die Leiterin der Kindereinrichtung Frau Hauschild übergeben werden.
Damit war der offizielle Teil des 2. Helene-Tages 2016 beendet und bei deftigem Essen und ausreichend Getränken ging es gutgelaunt in den Abend. Auch wenn der Himmel ab und zu einige Schauer schickte. Unter den aufgebauten Zelten und im Saal saßen alle gemütlich, warm und trocken. Einige der Gäste hatten bis weit nach Mitternacht viel Spaß.
Am nächsten Tag waren erfreulich viele Helfer zum Abbau, Aufräumen und Säubern vor Ort. Nach knapp 2 Stunden waren Bürgerhaus und der Vorplatz wieder pikobello in Schuss.
Danke allen, die durch ihre tatkräftige Unterstützung auch diesen Tag wieder zu etwas Besonderem gestaltet haben. Am 29. Oktober treffen wir uns zu einem zünftigen Oktoberfest, bei dem es auch wieder frisches Hausgeschlachtetes geben wird, wieder.

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V

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Subbotnik der IG "neue-Helene" e.V. am 27. August 2016

Die Sommerpause unseres Vereins ist vorüber. Mit frischer Kraft und voller Freude trafen sich
13 Vereinsmitglieder, bewaffnet mit Eimern, Lappen und anderen Putzutensilien am letzten Augustsamstag, zu einem Subbotnik im Bürgerhaus. Es stand das jährliche Großreinemachen und Aufräumen auf dem Plan, bevor die

IG „Neue-Helene“ e. V. ihre, für das 2. Halbjahr geplanten, Aufgaben in Angriff nimmt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Vereinschef Herrn Bodenlos gingen die Putzteufel ans Werk. Gründlich von oben bis unten wurden Türen und Fenster geputzt, Fliesen geschrubbt, Böden gewischt und Möbel abgeseift. Alle hatten, jeder an seinem Platz, viel Spaß bei der Arbeit und nach 2 ½ Stunden glänzte alles wieder wie neu. Da durch die Riesenhitze ein Arbeiten im Freien nicht so prickelnd war, wurde der Einsatz unserer Männer auf dem „Helene-Platz“ nach hinten verschoben. Geplant waren Unkraut zu jäten und ein paar Reinigungsarbeiten zu verrichten. Stattdessen werkelten sie in den Garagen, stellten die Bierzeltgarnituren auf und brachten vorsorglich ein kleines Fass Bier und die Zapfanlage in Position. Schließlich gehört zu jedem Subbotnik auch ein gemütlicher Ausklang, den wir für den Abend als kleines Sommerfest geplant hatten.
Vorher sehnten wir uns aber erst mal nach einer Dusche, um diesen staubigen und schweißtreibenden Einsatz abzuwaschen.
Am frühen Abend fanden sich die Helfer z.T. mit ihren Partnern nach und nach wieder ein und der gemütliche Teil dieses Tages konnte starten. Ganz zwanglos und in entspannter Atmosphäre saßen wir vor dem Bürgerhaus im Freien und hatten mal Zeit, das Vereinsleben ohne Pflichten an Grill, Zapfhahn oder Fritteuse zu genießen.
Unsere Familie Bodenlos hatte sich mit einem köstlichen Abendessen wieder mal selbst übertroffen und allen schmeckte es ganz vorzüglich. Mancher bedauerte es sehr, bloß noch einen Nachschlag schaffen zu können. Platz für ein Eis zum Nachtisch fand sich dann aber trotzdem noch. Danke ihr Lieben!
Bei leiser Hintergrundmusik, diversen Getränken und den unterschiedlichsten Gesprächen klang der Abend fröhlich und beschwingt aus. Dabei zeigte es sich wieder einmal, dass wir Helene-Mitglieder nicht nur gut zusammen arbeiten können, sondern uns in geselliger Runde ebenfalls sehr gut verstehen und ergänzen.
Danke allen für ihre Einsatzbereitschaft. Zum 2. Helene-Tag am 17. September sehen wir uns dann wieder und freuen uns unter anderem schon auf den Bericht der Archäologen.

Johanna Landrock
IG „Neue-Helene“ e. V.